Geduldeter Terrorismus

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Am heutigen Tag sieht man in verschiedenen Medien Meldungen zu den vergangenen Vorkommnissen in der Rigaer Straße in Berlin. Stellenweise wird sogar von Terror gesprochen, jedoch scheint sich kaum jemand zu wagen, das Kind offen und deutlich beim Namen zu nennen. Die Menschen, die bei dieser Aktion mitgemacht haben, müssen sich mindestens den Vorwurf gefallen lassen, Terrorismus geduldet, wenn nicht gar unterstützt oder selbst betrieben zu haben.

Geduldeter Terrorismus

Am heutigen Tag sieht man in verschiedenen Medien Meldungen zu den vergangenen Vorkommnissen in der Rigaer Straße in Berlin. Stellenweise wird sogar von Terror gesprochen, jedoch scheint sich kaum jemand zu wagen, das Kind offen und deutlich beim Namen zu nennen. Die Menschen, die bei dieser Aktion mitgemacht haben, müssen sich mindestens den Vorwurf gefallen lassen, Terrorismus geduldet, wenn nicht gar unterstützt oder selbst betrieben zu haben.

Zunächst einmal sei hier kritisiert, dass an vielen Stellen von einer Demonstration die Rede ist und dass immer wieder von Eskalationen geschwafelt wird. Das ist völliger Blödsinn. Kommen zwanzig NPD-Sympathisanten für eine kleine Kundgebung zusammen, dann nennt man das gleich einen „Naziaufmarsch,“ kommen tausende Linke zu einer solchen Aktion wie in Berlin, dann ist es eine Demo. Jedoch kamen viele dieser Menschen nicht zum demonstrieren, also dazu ihre Unterstützung für einen bestimmten politischen Zweck zu zeigen, sondern um Krawall zu machen. Bei den Tätigkeiten, die die Antifa, vor allem der sogenannte Schwarze Block, schon seit vielen Jahren betreibt, sollte man endlich aufhören, solche verharmlosenden Begriffe zu verwenden.

Zu einer wie auch immer benannten Versammlung zu gehen, um mit Flaschen zu schmeißen, lauthals rumzubrüllen, mit Trommeln oder anderen Instrumenten die Ohren der Anwohner zu beschädigen oder Autos anzuzünden, heißt sich weit davon zu entfernen, nur seine Zustimmung oder Ablehnung zu etwas zu demonstrieren. Denn hier ist das Ziel nicht, seine eigene Position zu zeigen, sondern entweder mit Gewalt einen bestimmten Zweck zu erreichen oder vermittelst Terror andere daran zu hindern, einem in die Quere zu kommen.

Und was in Berlin geschehen ist, kann nur als Terrorismus bezeichnet werden. Denn es ging den Teilnehmern darum ihre Bereitschaft zu Gewalt zu zeigen, also Angst zu sähen und Schrecken zu verbreiten. Was ihnen augenscheinlich gelungen ist. Laut Pressemeldungen gab es immerhin 123 verletzte Polizisten aus ganz Deutschland an nur einem einzigen Tag in nur einer einzigen Stadt. Und das alles, weil ein paar Linke nicht aus einem Haus in der Rigaer Straße ausziehen wollen. Deswegen marschieren mehrere tausend Menschen dort auf, die allesamt die gewalttätigen Gruppen der Antifa unterstützen oder zumindest dulden und terrorisieren die Anwohner und Polizisten der Stadt. An die Menschen, die die Häuser der Umgebung bewohnen, scheint nämlich von diesen Linken, den selbsternannten moralisch Guten, bei einer solch lärmenden und teils ausartenden Veranstaltung niemand zu denken. Ganz zu schweigen davon, was so ein Großeinsatz der Polizei den Steuerzahler kostet.

Nun kommen wir einmal zu einer Frage, die schlechterdings nirgends beantwortet wird: warum werden nicht möglichst alle, die gestern dort vor Ort waren und sich beteiligt haben, festgenommen? Es kann nicht sein, dass jemand, der bei dieser sogenannten „Demonstration“ mitgemacht hat, nicht wusste, worauf das ganze hinausläuft. Denn alle diese Menschen wissen, dass sie damit eine terroristische Vereinigung unterstützen, da diese nach Definition des Paragraphen 129a des Strafgesetzbuches eine solche ist, deren Zwecke oder Tätigkeiten auf Brandstiftung und Schwere Körperverletzung (oder gar Mord) gerichtet sind. Und was bitte macht denn die Antifa gerade gegen Polizisten? Und werden nicht regelmäßig von ihnen Autos und andere Gegenstände angezündet? Jegliche Mitgliedschaft in einer Gruppe der sogenannten Antifa kann also schon den Verdacht begründen, einer Terrorzelle anzugehören. Doch weder wird das ganze in der Presse so bezeichnet, noch den Polizisten von Oben so kommuniziert und die entsprechenden Konsequenzen daraus gezogen.

Jetzt aber mal noch eine ganz andere Frage: Wo bleibt die Welle von Distanzierungen? Von den bösen Rechten zum Beispiel in der AfD verlangt man diese auch ständig, wenn irgendein Verrückter etwas Blödes bei einer PEGIDA-Demonstration sagt oder wenn ein einzelnes Mitglied irgendwas Dummes von sich gibt. Warum distanzieren sich nicht alle Politiker des linken Spektrums sofort und deutlich? Wo bleiben klare Abgrenzungen der Jugendorganisationen zu allen Gruppen der Antifa? Wann beginnen Ausschlussverfahren wegen einer gleichzeitigen Mitgliedschaft in SPD, Grünen oder Linken und einer Gruppe der Antifa? Bei den Rechten unterstellt man dann immer sofort stillschweigende Unterstützung, aber Linke stehen ja zum Glück meilenweit darüber und das alles hat nichts damit zu tun, dass die selbsternannten Antifaschisten diejenigen in diesem Land zu sein scheinen, die der Polizei und den Menschen wesentlich größere Schäden zufügen.


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