Viele Linke sind Menschenfeinde

SapereAudeBlog

Ich habe ja bereits in einem vergangenen Beitrag meine Erfahrungen mit linken Organisationen wiedergegeben. Hier möchte ich mal etwas konkreter werden und erklären, warum viele Anhänger des linken Spektrums, also alles von SPD über Grüne und Linke bis hin zu irgendwelchen Kleinparteien, aber auch viele nicht parteiisch Gebundene als menschenverachtende Ideologen betrachtet werden können. Zum Thema Ideologie gab es ja auch bereits einen Beitrag, weshalb der vorliegende sich nur auf einen bestimmten Teil des linken Gedankengebäudes beziehen wird.

Viele Linke sind Menschenfeinde

Ich habe ja bereits in einem vergangenen Beitrag meine Erfahrungen mit linken Organisationen wiedergegeben. Hier möchte ich mal etwas konkreter werden und erklären, warum viele Anhänger des linken Spektrums, also alles von SPD über Grüne und Linke bis hin zu irgendwelchen Kleinparteien, aber auch viele nicht parteiisch Gebundene als menschenverachtende Ideologen betrachtet werden können. Zum Thema Ideologie gab es ja auch bereits einen Beitrag, weshalb der vorliegende sich nur auf einen bestimmten Teil des linken Gedankengebäudes beziehen wird.

Wie kommt man nun zu dem Urteil, dass Menschen, die linkes Denken vertreten, menschenfeindlich sein könnten? Waren das nicht diejenigen, die für Gleichberechtigung, gerechte Löhne, Integration und gegen Diskriminierung, Ausbeutung und Umweltzerstörung sind? Hier soll gar nicht auf die Diskrepanz zwischen Gesagtem und Getanem eingegangen werden, also zwischen dem, was die Linken in der Opposition schreien und dem, was sie als Regierungsparteien tatsächlich tun. Denn auch das ist ein großes Problem. Der Grund dafür, dass sie Menschenfeinde sind oder zumindest ein guter Teil von ihnen, ist ihre Gleichmacherei und ihr Schubladendenken. Denn der Linke hat politische Ziele, zu denen gehört, dass sie gewählt werden und die Rechten möglichst raus bleiben aus den Parlamenten. Zumindest einige würden sogar sagen, dass ihnen das gelungen ist, wie zum Beispiel meine persönliche "Freundin" Victoria Libal. So gab es etwa die folgenden Twittermeldungen nach dem Anschlag von München am 22.07.2016:

"In aller Trauer hoffe ich inständig, dass wir es mit einem Deutschen Täter zu tun haben."
und

"Ich hoffe ja dass es ein deutscher war. Im besten Falle noch ein rechtsradikaler"
(sic!)

Sowie einige weitere. Die Krone setzt jedoch Lisa Ó Coileáin dem ganzen auf, indem sie schreibt:

"Wie scheisse, wenn du als erstes denkst "hoffentlich wars kein Flüchtling" damit die Rechten nicht noch mehr Zulauf kriegen"
(sic!)

Und ja, liebe Lisa, das ist scheiße. Denn das zeigt, wie menschenverachtend Du in all Deinem Gutmenschentum tatsächlich bist. Es geht nämlich vielen nicht um die Wahrheit, um das eigentliche Problem, geschweige denn um die Opfer oder die immernoch in Gefahr Schwebenden (denn die Meldungen kamen, soweit ich das beurteilen kann, noch während der Fahndung nach dem Täter beziehungsweise da noch nach mehreren Tätern). Es geht um das größere politische ganze und darum, bestimmte Ereignisse für sich zu instrumentalisieren. Ich gehe jede Wette ein, dass dieselben Leute im Falle eines Angriffs durch ein deutschstämmiges NPD-Mitglied ganz anders getwittert hätten. Dass sie vom immerfort dagewesenen, rechten Gewaltpotenzial und davon, dass sie doch immer davor gewarnt hätten, schreiben würden. Und nun haben sie Angst, der politische Gegner könne genau das tun, was für sie gängige Praxis ist: den Anschlag und die Gefühle der Angehörigen zu instrumentalisieren.

Hier sei nicht gesagt, die politische Rechte in Deutschland täte nicht genau dasselbe. Der große Unterschied zwischen beiden ist jedoch, dass gerade die Linken sich immer als die moralisch Guten darstellen und behaupten, sie seien die Menschenfreunde, die Rechten die Menschenfeinde. Das ist schlicht Heuchelei. Es gibt viele Beispiele dafür, sowohl in der Weise, wie geredet, als auch in dem, was tatsächlich umgesetzt wird. Wie oft Linke andere Menschen vorverurteilen, sie diskreditieren und mit Schmutz bewerfen, ohne sie überhaupt anzuhören, wird inzwischen nicht einmal mehr thematisiert. Man überlege nur mal, wie viel über Thilo Sarrazin oder Eva Herman hergezogen wurde, ohne ihre tatsächlichen Thesen oder Argumente zu bringen und wie oft diese Menschen als Beispiele für sonst was für dämliche Behauptungen herangezogen wurden und werden. Missverstehen Sie mich nicht: ich bin nicht hier, um diese beiden oder sonst irgendeinen durch die Linken oder die Medien zerrissenen Autoren oder Politiker auf inhaltlicher Ebene zu verteidigen. Hier geht es lediglich darum, dass sich solche Menschen, die jemanden von vornherein, ohne sich mit seinen tatsächlichen Aussagen auseinanderzusetzen, aburteilen, nicht allen Mitmenschen gegenüber freundliche und moralische Instanzen sein können. Und wenn die Antifa oder sonst wer jetzt einwerfen will "Ja, aber mit Nazis redet man doch nicht!" dann sei gefragt, wer denn ein Nazi ist und inwiefern Ihr jeweils zuvor bewiesen habt, dass die betreffende Person einer ist. Und noch etwas: warum redet man mit ihnen nicht? Wenn Eure Argumente besser sind, bringt sie und gut ist. Es ist schon sehr verachtend gegenüber Menschen, die eine andere Meinung vertreten, sie von jeglichem Diskurs ausschließen zu wollen. So etwa geschehen, als Dreyer und Kretschmann (also Baden-Württembergische Spitzenleute von SPD und Grünen) den SWR dazu zwingen wollten, die AfD von Debatten auszuladen.

Es zieht sich also bis ganz oben durch. Selbst solche Menschen, die von der Rechten immer noch als vernünftig betrachtet werden, wie Sarah Wagenknecht, zeigen manchmal, wie verächtlich sie bestimmten Menschen mit anderer Meinung gegenüberstehen, wie in diesem Video wunderbar zu sehen ist. Mit einem anderen Menschen auf eine Ebene gestellt zu werden, den sie als Ihren politischen Gegner betrachtet, ist also beleidigend? Solche Sprüche hört man nicht selten von Linken. Und was sagt uns das? Der ist anderer Meinung, also ist er schlechter. Er ist ein schlechterer Mensch und ich stehe über ihm. Muss man noch mehr sagen? Oder wird hier deutlich, wie wenig man doch von anderen Menschen hält?

Sei es drum. Es geht an dieser Stelle, das sei nochmal betont, nicht darum, die Rechten oder eine ominöse Mitte als die Guten und die Linken als die Bösen darzustellen. Es geht eher darum, die Moralapostel von Links, die uns mit ihrem Gutmenschengefasel und ihrer angeblichen Menschenfreundlichkeit und ihrer Verteidigung der Menschenwürde immer wieder etwas vorpredigen, oft auch nicht das sind, was sie uns vormachen wollen. Denn auch sie legen oft das an den Tag, was man heute als "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" bezeichnet. Doch da dies ein linker Begriff ist, kommt darin leider nicht ihre eigene Abscheu zu tragen. Nämlich der Hass und die Feindschaft gegen politisch Andersdenkende. Naja, es sei ihnen ja nicht vorgeworfen, denn wer die Geschichte der Linken kennt, den sollte das nicht großartig überraschen. Doch das ist eine andere Geschichte.


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